reflections

kleines walnußbrot

250 g Mehl (Weizen und Roggen)



Mehl
teilen, die Hälfte mit 1 TL Salz mischen, die andere mit 1/4 Hefe und
150 ml lauwarmem Wasser vermengen und 10 Min stehen lassen.
Währenddessen den Backofen leicht anheizen ggfs. Form fetten und halbe
Tüte Walnüsse mit Nudelholz, Leergut o.ä. kleintrümmern. Zu dem
Hefeteig einen Schuss Essig hinein und das gesalzene Mehl unterrühren.
Evtl. Wasser oder Mehl für die Konsistenz. anschließend die Nüsse dazu.



Den Teig mit nassen Händen heraus- und in die Form heben.



Bei
geringer Wärme gehen lassen, bis Teigmenge verdoppelt (30-45 Min.?),
sodann Ofen auf etwa 210 schalten (nachher regulieren) und 50 Min
backen.



Test mit Holzstäbchen, wenn Teig dran, im Zehnminutentakt weiterbacken und beim nächsten Mal weniger Wasser nehmen



Erste Scheibe warm essen!

12 Kommentare 26.8.05 20:15, kommentieren

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premiere: muffins


habe gerade tatsächlich erstmals richtig gebacken in meinem backofen:
muffins. rezept war zusammengeschustert und ist noch nicht optimal (mit
quark und eingekochten mirabellen). daß das mit olivenöl so ne sache
ist und daß 20 minuten nicht stimmen und daß so ein quarkklecks in der
mitte des muffins diesen extrem instabil macht, sagte das rezept nicht.



aber ich werds weiter probieren beizeiten.



muß mir erstmal vernünftigere rezepte beschaffen. und überhaupt, die süßen versionen liegen mir nicht so...



aber
gleich teste ich nochmal einen (hab sie aus der form gut und schlau
rausbekommen mit flugzeugentwendeter plastikgabel und nach erstem test
zurück in den ofen).



nachtrag: meine mutter war total begeistert von den muffins... vielleicht hätte ich mir das rezept doch notieren sollen... :-/

15 Kommentare 26.8.05 20:08, kommentieren

carne vale

völlig faszinierend, daß zu den zum teil äußerst fremdartigen bräuchen
der narren auch eine ganz spezielle kulinarische bandbreite zählt. es
scheint, als gäbe es eine anzahl gerichte, die an karneval zwangsläufig
konsumiert werden müssten.



mit
den fleischlichen varietäten bin ich weniger vertraut, konnte hier aber
brötchen mit mett und zwiebeln ausmachen. sowie fleisch- und
blutwurstscheiben (sog. 'flönz'), wahlweise ebenfalls mit brötchen und/
oder senf.



räucherlachs ist ebenfalls zu finden. macht sich ja gut zu aldi-sekt für die edleren narren.



beliebt
natürlich auch gehaltvolle suppen und eintöpfe, z.b. auf der basis von
ähze (erbsen). vegetarisch ist diese suppe dennoch nicht, mit speck-
und wursteinlagen ist hier zu rechnen.



desweiteren wurde noch diverses fleischliches grillgut gesichtet.



als
weniger fleischbegeistertes wesen hat man also mit käsebrocken (versus
käsebrötchen) vorliebzunehmen. da das etwas trocken ist, muß man dann
den senf von den fleischbrötchen konfiszieren oder - auch unglaublich
wichtig und einmal jährlich nicht nur für trächtige damen: saure gurken.



was
ich auch noch sah: 'rievkoche', eine art kartoffelpuffer, grob gerieben
und von fett triefend und je nach zubereitung sehr lecker.



und
wo schon beim thema fett.. (zugegeben letzten endes der rote faden
durchs karnevalsmenü: krapfen, ballen, berliner, muzemandeln, das süß
puderbezuckerte rundgebäck ist natürlich auch nicht hinwegzudenken.



ich
finde das schon recht spannend. selbst an hohen kirchlichen feiertagen
hat sich nicht eine so durchgreifende einheitlichkeit hinsichtlich des
speiseplans durchsetzen können.





übrigens oute ich mich hiermit öffentlich als gurkenwassertrinker.

18 Kommentare 26.8.05 20:10, kommentieren



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